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R – Camping-Glossar

Rohrdommel

Die Rohrdommel ist ein seltener und geheimnisverhafteter Vogel der Schilf-Uferzonen. Ihr dumpfes, weittragendes Rufen – dem Muhen einer Kuh ähnlich – ist ein unverwechselbares Naturerlebnis im Müritz-Nationalpark. Wer beim Camping36 übernachtet, kann diesen Ruf in der Morgenstille hören.

Die Rohrdommel – Geisterstimme des Schilfs

Die Rohrdommel gehört zur Familie der Reiher und ist ein Meister der Tarnung. In stehenden Gewässern mit ausgedehnten Schilfflächen lebt sie nahezu unsichtbar – doch ihr Ruf ist unverwechselbar. Wer ihn einmal gehört hat, vergisst den Ton nicht.

Der charakteristische Ruf

Das Männchen erzeugt in der Balzzeit (März bis Juli) ein tiefes, dumpfes „Dumpf-Dumpf-Dumpf", das bis zu 5 km weit zu hören ist. Der Ruf erinnert an das Blasen in eine leere Flasche oder das Muhen eines Rindes – daher der alte Name „Moorkuh".

Lebensweise und Schutzstatus

  • Einzelgänger, dämmerungsaktiv
  • Lebt in Schilf und Röhricht an stehenden Gewässern
  • Ernährt sich von Fischen, Fröschen und Mäusen
  • Streng geschützt, in Deutschland stark gefährdet

Rohrdommel am Käbelicksee

Die Schilfrohrzonen am Käbelicksee bieten potenziellen Lebensraum. In ruhigen Frühlingsnächten kann ihr Rufen aus dem Nationalpark hörbar sein – ein akustisches Naturerlebnis, das Camping36-Gäste als besonders unvergesslich beschreiben.

Häufige Fragen zu „Rohrdommel"